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Erweiterung des Gedenkorts 2025/26

2024 stellte die Stadt Heilbronn unter Federführung des Grünflächenamts in Kooperation mit dem Stadtarchiv und mit Beteiligung der „Initiative Gedenkstätte KZ Heilbronn-Neckargartach“ die Konzeption für die räumliche und inhaltliche Erweiterung des vorhandenen Gedenkortes vor. Diese wurde seit Anfang 2025 realisiert. Der Kerngedanke ist die Sichtbarmachung des Lagers an seinem Originalschauplatz, der heute inmitten eines Gewerbegebiets liegt, sowie der Wegeverbindung vom Lager zum KZ-Friedhof. Als Elemente der Visualisierung werden Barackengrundrisse, Cortenstahl-Wände, farbige Bodenmarkierungen mit symbolischer Darstellung von Stacheldraht sowie ein Tastmodell eingesetzt. Die Cortenstahl-Wände enthalten prägnante Zitate, Grundinformationen zum Lager und QR-Codes, die auf diese Webseite im Sinne einer ins Virtuelle verlängerten Ausstellung weiterleiten. Das Tastmodell veranschaulicht die topografischen Verhältnisse und macht das Lager und seine Einbettung in die Umgebung besonders für Blinde und Sehbehinderte zugänglich.

Erklärtes Ziel der Neugestaltung ist es, die Öffentlichkeit und besonders die Schulen wirksamer als bisher über das Konzentrationslager vor unserer Haustür informieren und dadurch zu einer demokratischen Grundhaltung bei den Besucherinnen und Besuchern beizutragen.

Die Stadt Heilbronn ist 2025 ebenfalls dem Verbund der Gedenkstätten im ehemaligen KZ-Komplex Natzweiler e.V. (VGKN) beigetreten.