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Michael Wonner

Michael Wonner wurde am 21. November 1916 in Kirchberg/Rumänien geboren, er starb am 12. November 2002 in Münsingen, Kreis Reutlingen. Seine Stationen als SS-Wachmann sind auf dem Dokument festgehalten, den die Amerikaner erstellt haben, nachdem sie Wonner in Bayern gefangen genommen und registriert hatten. Er hatte den Rang eines Rottenführers. “SS-T-Stuba” steht für “SS-Totenkopfverbände Sturmbann”. 

Von August 1943 bis Januar 1944 war er zuerst im Konzentrationslager Lublin, dann von Januar 1944 bis August 1944 im Lager Radom. Nachdem das Konzentrationslager Majdanek und seine Außenlager infolge des raschen Vormarsches der Roten Armee in großer Hast von der SS geräumt worden waren, kam Wonner mit vielen anderen nach Natzweiler. Sein Wechsel zum KZ Natzweiler am 15. August 1944 war konkret einer zu dessen Außenlager Vaihingen/Enz, das im Juli 1944 errichtet wurde. Anschließend wurde Wonner nach Neckargartach versetzt.

Michael Wonner wurde mit anderen am 22. November 1946 aus der US-Zone nach Polen ausgewiesen und in Radom am 22. Dezember 1947 zu 10 Jahren Haft verurteilt. Entlassen wurde er am 4. Mai 1956.